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Gesucht: Waschmaschinen und Kühlschränke
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Wenn Spenden nicht mehr abgeholt werden können
Tafel sucht nach zusätzlichen ehrenamtlichen Fahrern
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Gesucht: Waschmaschinen und Kühlschränke

In den Sozialkaufhäusern der AWO Bildung und Arbeit im Kreis Pinneberg wird die „Weiße Ware“ knapp

SKH Pinneberg 2018Pinneberg/Elmshorn/Uetersen/Wedel – Die Nachfrage übersteigt das Angebot – eine Situation, die einem Wirtschaftsunternehmen gefallen könnte, nicht jedoch den Sozialkaufhäusern der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA) im Kreis Pinneberg. In diesen sozialen Einrichtungen geht es nicht um die Steigerung von Umsatz und Gewinn, sondern um die Versorgung von bedürftigen Personen und Familien. „Wir benötigen dringend Waschmaschinen und Kühlschränke. Die Spenden dürfen natürlich gebraucht sein, müssen aber funktionieren“, berichtet Projektleiter Wolfram Gambke. Wer die Gegenstände nicht selbst in eines der Sozialkaufhäuser bringen kann, erhält Hilfe unter der zentralen Telefonnummer 0 41 01 – 5 61 61 oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Darüber wird ein Termin vereinbart und ein Team holt ab. Kosten entstehen dem Spender dabei nicht. „Wir müssen jedoch zuweilen um Geduld bitten, weil die Zahl unserer Fahrzeuge und Fahrer nun einmal begrenzt ist“, bittet Gambke um Verständnis.

Der Zulauf in die AWO-Sozialkaufhäuser ist weiterhin ungebrochen. Menschen aus Pinneberg, Elmshorn, Wedel und Uetersen sowie den umliegenden Gemeinden mit geringem Einkommen versorgen sich dort mit günstigen gebrauchten Kleidungsstücken oder Wohnungseinrichtungen. Neben Möbeln, Fahrrädern in allen Größen sowie Kinderkleidung, ist die „Weiße Ware“, also Kühl- und Tiefkühlschränke, Waschmaschinen und Trockner, besonders begehrt. Sehr große Schränke sind hingegen „Ladenhüter“, weil bedürftige Familien in der Regel keine großen Wohnungen haben, in die das hineinpassen würde.

Die Sozialkaufhäuser der AWO BA verbinden drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht. Träger der Sozialkaufhäuser ist die AWO Bildung und Arbeit gemeinnützige GmbH, die ähnliche Einrichtungen auch in anderen Kreisen Schleswig-Holsteins betreiben.